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Jugend, U14 Mädchen

Nicht leicht hatten es die beiden Landesliga-Mädchen-Teams am vergangenen Wochenende. Die Krankheitsausfälle und knappe Trainingsbesetzung aufgrund von Auslandsaufenthalten haben so manchen Sieg gekostet.

Die U14-Mädchen mussten am Sonntagmittag gegen Steinenbronn den Ausfällen Tribut zollen und unterlagen nach einem spannenden und heiß umkämpften Spiel knapp mit 66 : 61. Dabei lief es im zweiten Viertel nach einem sehr ausgeglichenen ersten Durchgang durchweg positiv für den hsb. Die jungen Heidenheimer Spielerinnen hatten zur Pause sogar die Nase vorn mit 25 : 31. Doch im dritten Durchgang dominierten die Gastgeberinnen und übernahmen wiederum die Führung. Heidenheim kämpfte sich in den letzten zehn Minuten wieder wacker heran, doch am Ende reichte es einfach nicht. Damit ist die Saison für die U14-Mädchen vom Trainer-Duo Annegret Bosch und Vera Frey beendet, und das nächste Highlight ist das Ostercamp, für das nur noch wenige Plätze frei sind.

Ein volles und kräftezehrendes Programm haben die U16-Spielerinnen absolviert. Am Samstagmittag trat die Damen-Nachwuchsmannschaft beim MTV Stuttgart an. Dabei erwischten die hsblerinnen einen ganz schlechten Start ins Spiel und lagen bis zur Pause deutlich hinten mit 41 : 19. Erst in der zweiten Hälfte konnten die Heidenheimerinnen ihr Spiel kontrollierter aufbauen, zeigten ihr gutes Teamplay, doch Kleinigkeiten verhinderten, dass die Partie noch gewonnen werden konnte. Mit 69 : 53 musste sich der hsb am Ende geschlagen geben.

Am späten Sonntagnachmittag trat das hsb-Team dann in Tamm/Bietigheim an. Die Auswirkungen des Spiels vom Vortag waren in den ersten Minuten der Partie deutlich zu sehen. Da gelang erst mal nichts, während die Gastgeberinnen mit einem 8 : 0-Lauf in Führung gingen. Ein verwandelter Freiwurf brachte Heidenheim dann in die Spur und von nun an ging es bergauf. Nach 12 : 13 hatten sich die hsblerinnen bis zur Pause zwar nicht gerade deutlich abgesetzt, aber mit 25 : 29 lagen sie weiterhin in Führung. Doch die Gastgeberinnen begannen das dritte Viertel wie sie auch das erste angefangen hatten und legte mit einem 8-Punkte-Lauf vor. Heidenheim kam erst dann wieder auf Kurs und holte sich die Führung zurück. Die Partie blieb bis zum Schluss auf Augenhöhe, Heidenheim setzte sich am Ende mit 59 : 53 durch. Damit haben sich die hsblerinnen auf den zweiten Tabellenplatz vorgearbeitet und treffen am kommenden Samstag auf die Tabellenführer aus Steinenbronn.

Wir haben auswärts ein volles Wochenendprogramm

Sie müssen alle noch einmal verreisen: Damen 1 nach Leimen und Herren 1 darf nach Ravensburg.  

Ein großes Auswärtsprogramm ist für die hsb-Basketballer am kommenden Wochenende zu bestreiten. Dabei kommt es zu Doppelbelastungen; denn neben den beiden Herrenteams tritt auch die Ü40-Herrenmannschaft am Samstagnachmittag bei den baden-württembergischen Meisterschaften an. Besonders gefordert ist dabei Mike Nahar, der für den hsb spielen wird und anschließend ab 18 Uhr seine Damenmannschaft in Leimen coachen muss. Für die hsb-Damen wird es das letzte Auswärtsspiel in dieser Regionalligasaison sein. Gegen die auf Platz 8 liegenden Basket Ladies Kurpfalz haben die hsblerinnen lediglich eine Außenseiterchance. Denn die Leimener Mannschaft ist erfahrener und hat sich durch die Saison hindurch wacker geschlagen. Mit der ehemaligen hsb-Spielerin Heike Fuchshuber haben sie auch eine in Heidenheim altbekannte Akteurin in ihren Reihen. Die Schwachpunkte beim Gegner nutzen, um möglichst gut abzuschneiden, das haben sich die hsb-Damen für ihren Auftritt in Leimen fest vorgenommen.

Obwohl das Thema Aufstieg/Relegation für die Herren I für diese Saison abgehakt sind, wollen sich die hsbler in Ravensburg am Sonntagnachmittag die Siegpunkte holen. Denn der dritte Platz in der Aufstiegssaison soll verteidigt und nicht noch im letzten Moment an Böblingen oder Kirchheim vergeben werden. Die Motivation der hsb-Herren stimmt also, wenn sie am 31.03. um 16.00 Uhr gegen die Vorletzten der Liga antreten werden. Dass Ravensburg so gut wie abgestiegen ist und völlig frei aufspielen kann, ist den Heidenheimer Herren sehr wohl bewusst. Umso konzentrierter und disziplinierter müssen sie sich auf dem Feld verhalten, damit die Partie auch tatsächlich gewonnen werden kann. Denn ein Gegner, der nichts mehr zu verlieren hat, ist nie zu unterschätzen.

Die zweiten Herren spielen am Samstagabend in Laupheim mit einem Jung-Alt-Mix. Das Spiel musste aus Hallengründen einen Tag vorverlegt werden, so dass zunächst die Frage aufkam, ob der hsb 2 überhaupt antreten kann, da ein Großteil der Mannschaft bei den Ü40-Herren tagsüber spielt. Aber die Spieler der hsb-Jugendteams waren sofort bereit einzuspringen, um die verbliebenden Akteure der Herren-2-Mannschaft zu unterstützen. Somit werden wohl mehr Jugendspieler als Senioren in Laupheim aufs Feld gehen, was sicherlich zu einer interessanten Partie führen wird.

In diesem Jahr haben sich die Ü40-Herren nach ihrem Sieg im Februar über Biberach für das baden-württembergische Finale in Karlsruhe qualifiziert. Allerdings werden sie dort von recht leistungsstarken Teams erwartet. Die Gastgeber der Spielgemeinschaft Karlsruhe sind sicherlich die Favoriten in diesem Dreierteam, allerdings hatte die TSG Wiesloch in den letzten Jahren die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaft fast schon abonniert. Bleibt abzuwarten wie sich die hsb-Herren in diesem hochkarätigen Feld schlagen werden.

Neben den vier Seniorenteams stehen auch noch die weiblichen Jugendteams an diesem Wochenende auf dem Feld. Am Sonntag schließen die U14-Mädchen ihre Landesligarunde um 13.30 Uhr in Steinenbronn ab. Nur mit einem Sieg gegen die Gastgeberinnen können sich die Heidenheimerinnen für das Final Four-Turnier im April qualifizieren.

Gleich zwei Spiele haben die U16-Mädchen zu absolvieren. Zunächst geht es am Samstagmittag gegen die Tabellennachbarn vom MTV Stuttgart um wichtige Punkte. Am Sonntagnachmittag tritt der junge Damennachwuchs in Tamm/Bietigheim am. Das Trainergespann Mike Nahar und Zeljko Skobic hofft, dass beide Partien gewonnen werden können, so dass die hsb-Mädchen, die derzeit auf Rang 3 liegen, einen Tabellenplatz nach oben klettern können.  

Basketballer im Ländle auf Punktejagd

Damen 1 spielt am Samstagabend das Kellerduell in Sandhausen, Herren 1 ist in Konstanz gefordert, Herren 2 am Sonntag in Wiblingen.

Das kommende Wochenende hat es für die Basketball-Seniorenteams in sich. Vor allem die Damen müssen sich am Samstagabend um 18.00 Uhr in Sandhausen ins Zeug legen, um den Vorrundenerfolg gegen die TG Sandhausen wiederholen zu können. Die Gastgeberinnen liegen derzeit auf dem 10. Tabellenplatz und werden damit voraussichtlich in die Relegationsrunde kommen, wohingegen die hsb-Damen sich mit dem Abstiegsgedanken schon längst abgefunden haben. Dennoch will das Team von Cheftrainer Mike Nahar beim Tabellennachbarn ein gutes Spiel abliefern und einen weiteren Sieg erarbeiten. Die Chancen auf einen knappen Spielausgang stehen nicht schlecht, zumal nun auch wieder Nina Barth ins Spielgeschehen eingreifen wird und ihre Mannschaft tatkräftig unterstützen wird. Mike Nahar vertraut auf den Kampfgeist und die ungebrochene Motivation seiner Damen, so dass in Sandhausen durchaus die Punkte geholt werden können.

Herren-Trainer Jürgen Maaßmann ist ebenfalls am Samstagnachmittag unterwegs, allerdings in die entgegengesetzte Richtung. Er muss mit den hsb-Herren 1 in Konstanz antreten. Was nach einer leichten Aufgabe aussieht, der TV 2 liegt auf dem letzten Tabellenplatz der Landesliga, könnte sich aber auch als eine Stolperfalle erweisen. Denn ausgerechnet Spitzenreiter Göppingen hatte wohl die Mannschaft vom Bodensee unterschätzt und sich dort eine Niederlage auf dem Feld eingefangen. Diese Warnung kam klar bei allen anderen Teams an, niemals einen schwachen Gegner zu unterschätzen. Gut vorbereitet fahren die hsb-Herren nach Süden und wollen sich dort auf jeden Fall die wichtigen Siegpunkte holen. Denn einen weiteren Patzer dürfen und wollen sich die Heidenheimer Herren nicht leisten. Jedes Spiel und jeder Punkt zählt, wenn am 07.04.2019 die Landesligasaison beendet ist und dann in der Endabrechnung fest steht, wer den zweiten Tabellenplatz erobert hat und damit in die Relegation zum Oberligaaufstieg gehen darf.

Am Sonntag treffen die zweiten hsb-Herren auf Wiblingen, diesmal allerdings die erste Mannschaft des Ulmer Vorortes. Die Gastgeber können den vierten Platz von Heidenheim nicht mehr gefährden, sondern lediglich im Rennen um Platz 5 noch Punkte gut machen. Der hsb hingegen kann befreit aufspielen, sowohl nach oben als auch nach unten wird sich am Abschluss der Saison nichts mehr verändern, so dass sich alle Akteure von ihrer besten Seite zeigen können. Die einzige Jugendmannschaft, die sich am kommenden Wochenende auf Punktejagd begibt, sind die U14-Mädchen. Sie haben am Freitagabend um 19 Uhr in der MPG-Halle die Tabellenzweiten aus Crailsheim zu Gast. Die Gegnerinnen unter der Leitung von Karin Graule haben bislang eine sehr starke Saison gespielt. Für das Heidenheimer Team von Annegret Bosch und Vera Frey heißt es in dieser Partie, mitzuhalten und nicht zu schnell ins Hintertreffen zu geraten. Am 31.03. müssen die hsb-Mädchen dann in Steinenbronn mit einem Sieg ihre Teilnahme am Final Four-Turnier im April noch sichern

Herren I holt sich den Sieg gegen Derendingen 2

Sie können es doch noch: die Basketball-Herren I gewinnen mit 73 : 64

Nach den drei Niederlagen in Folge hatten die Basketballer von Trainer Jürgen Maaßmann einiges zu verdauen. Dass man ausgerechnet bei den drei wichtigsten Spielen der Rückrunde nicht vollständig hatte antreten können, das machte dem Team doch zu schaffen. Umso wichtiger war dann das Auftaktspiel nach der kurzen Faschingspause am vergangenen Samstag.

Mit Derendingen 2 hatten die Heidenheimer eine sehr motivierte Mannschaft zu Gast, zu zwei Plätze hinter dem hsb, die gerne noch einen Schritt nach oben machen wollte. Doch zu Beginn der Partie zeigte sich der hsb von seiner besten Seite. Das gewohnt schnelle und sichere Zusammenspiel der ersten Fünf  führte dazu, dass der hsb nach wenigen Minuten, vor allem durch Punkte von Bruckner und Rottler, mit 11 : 4 in Führung lag. Erst jetzt hielten die Gäste dagegen und begannen zu treffen. Bis zum Ende des Viertels wurde es wieder eng und der Punktestand nach den ersten zehn Minuten zeigten ein fast ausgeglichenes Leistungsniveau 19 : 17.

Schwungvoller kehrten die hsb-Herren aufs Spielfeld zurück und übernahmen die Kontrolle. Es wurde vorgelegt, sicher abgeschlossen, binnen kurzem lagen die Heidenheimer Herren zweistellig vorne. Doch wie im ersten Durchgang kämpfte sich Derendingen wieder heran. Der hsb versäumte es in dieser Phase, konsequenter zu sein, und ließ sich auch von den teilweise nicht nachvollziehbaren Pfiffen eines Unparteiischen kurzzeitig aus dem Konzept bringen. Immerhin, das hsb-Team erarbeitete sich erneut eine zweistellig Führung und ging mit 40 : 30 in die Pause.

Trainer Maaßmann ermahnte seine Mannschaft eindringlich nicht nachzulassen und sich in der zweiten Hälfte wieder auf das Teamplay zu konzentrieren. Dies gelang in der Folgezeit, wenn auch nicht immer. Derendingen bekam immer wieder zu viel Freiraum und nutzte diesen konsequent mit Punkten. Der hsb geriet dadurch erneut unter Druck, doch im Gegensatz zu den Februar-Spielen schafften es die hsb-Herren stets, die Nase vorne zu behalten. Nicht ein einziges Mal war es den Gästen vergönnt die Führung zu übernehmen. Heidenheim hatte vor dem Schlussviertel mit 55 : 48 die bessere Ausgangslage.

Aber Derendingen wollte den Sieg nicht so einfach seinen Gastgebern überlassen. Die letzten Zehn Minuten verlangten beiden Teams alles ab. Missverständnisse im hsb-Lager führten zu Ballverlusten, die wiederum in Punkten auf dem Derendinger Konto umgemünzt wurden. Die Gäste verkürzten immer mehr, bei nur noch 3 Punkten Vorsprung kam die Auszeit von Trainer Maaßmann genau richtig, um die Heidenheimer Herren wieder auf den richtigen Weg zu bringen. In den folgenden Spielszenen behielten die hsb-Herren wieder die Oberhand. Sie agierten nicht mehr überhastet, Duckic erzielte noch wichtige Körbe, so dass am Ende der hsb mit 73 : 64 als Sieger fest stand. Der dritte hsb-Sieg in Folge an diesem Heimspieltag war ein gelungener Abschluss.

Es bleibt auf jeden Fall spannend, was das Erreichen des Relegationsplatzes angeht. Denn der SV Böblingen 2 unterlag am Samstag gegen Tabellenführer Göppingen und rutscht damit auf Platz 4, während der hsb durch seinen Sieg nun auf Platz 3 in Lauerstellung hinter der TSG Reutlingen 2 liegt. Die hsb-Herren wissen, dass sie die noch ausstehenden drei Partien alle gewinnen müssen, und dass es trotzdem nicht langen könnte. Aber die Motivation für weitere Siege ist auf jeden Fall vorhanden, so dass bis zum letzten Heimspieltag am 06.04. hoch konzentriert weiter gearbeitet wird.  

Für den hsb spielten: Bruckner (20), Büttner, Creutz (8), Cvijanovic A. (2), Duckic (13/1 Dreier), Engelhart J. (7), Filipovic T. (4), Gimousakakis (1), Ikkes, Rottler (14/2) und Sörös (4).

Herren II: Generationenmix ist geglückt

hsb 2 setzt sich gegen Wiblingen durch mit 72 : 63.

Der bunte Mix aus jung und alt ist am Samstagnachmittag bei der zweiten Herrenmannschaft geglückt. Während fast eine Hälfte des Teams aus mehreren Ü40-Spielern bestand, hatte gleich mehrere U18-Spieler ihr Senioren-Debut. Das Zusammenspiel ist noch ausbaufähig, aber insgesamt haben sich die Jungen bewährt. Der erste Durchgang verlief allerdings ausgeglichen: 14 : 14 hieß das Ergebnis nach 10 Minuten. Doch im zweiten Spielabschnitt machten es die hsb-Akteure besser. Es unterliefen weniger Abstimmungsfehler und die Trefferquote stieg, so dass sich Heidenheim über die Pausenführung von 35 : 27 freuen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die hsbler souverän vorne. Zwar schaffte es Wiblingen hin und wieder auf 5 Punkte zu verkürzen, mehr war aber auch nicht drin. Im Gegenzug verschaffte sich der hsb mit gelungenen Aktionen immer wieder Luft, so dass der Vorsprung wieder ausgebaut wurde. Die 10-Punkte-Führung von 54 : 44 vor dem Schlussviertel war für die Heidenheimer verdient. Das letzte Viertel war das punktestärkste von allen. Da fielen gleich zu Beginn drei Dreier für den hsb, der Vorsprung stieg auf 19 Punkte, doch am Ende zeigten sich die Gäste von ihrer besten Seite. Zu mehr als zu einer Resultatsverbesserung reichte es allerdings nicht. Der hsb 2 gewann mit 72 : 63. Damit hat der hsb seinen vierten Tabellenplatz endgültig gesichert, und dies bereits 3 Spieltage vor dem Saisonende.

Für den hsb waren erfolgreich: Cvijanovic B. (2), Dogan (7/1 Dreier), Engelhart B., Engelhart F. (13/3), Filipovic M., Frey (11), Kraus, Nahar L. (10/2), Nahar M. (25), Skobic und Sulka (4).

Riesenpech für die hsb-Damen 2. Anstatt am Sonntagnachmittag in Derendingen mit einem Sieg die Play-Off-Runde erfolgreich abzuschließen, mussten die hsb-Verantwortlichen die Teilnahme absagen, da zu viele Spielerinnen aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten konnte. Nun steht es also unentschieden und das dritte und entscheidende Spiel wird voraussichtlich am 06.04. in der Landkreishalle stattfinden.

Weibliche Basketball-Jugend

Mit einem Sieg haben die U16-Spielerinnen am Samstagmittag den Heimspieltag in der Landkreishalle eröffnet. Gegen die Gäste aus Reutlingen zeigten sich die hsblerinnen sehr überzeugend. Bereits nach wenigen Minuten führte Heidenheim deutlich und legte nach 28 : 8 bis zur Pause noch weiter vor auf 53 : 14. Trainer Zeljko Skobic ließ in der zweiten Hälfte allen hsb-Akteurinnen reihum viel Spielzeit zukommen. Gemeinsam erreichte der Damen-Nachwuchs einen sehr deutlichen Sieg von 100 : 22. Damit bleiben die U16-Mädchen auf Platz 3 und sind weiterhin im Rennen um den Titel mit dabei. Das kommende Wochenende ist spielfrei, bevor am letzten März-Wochenende gleich zwei Partien auf dem Plan stehen.

Am Sonntagmorgen mussten sich die U14-Mädchen in Stuttgart beweisen. Bereits zu Beginn gingen allerdings die Gastgeberinnen von PFK Titans Stuttgart in Führung (14 : 9) und lagen auch noch zur Halbzeit vorne mit 23 : 16. Doch im dritten Viertel agierten die jungen Heidenheimerinnen sicherer im Angriff und verkürzten bis zum Schlussviertel auf 31 : 30. Eine regelrechte Defense-Schlacht entwickelte sich in den letzten zehn Minuten. Da war jeder Korb heiß umkämpft, doch am Ende mussten sich die hsblerinnen von Annegret Bosch mit 38 : 34 geschlagen geben. Damit bleibt Heidenheim auf Platz 4 in der Landesliga.

Nicht nur in der Landkreishalle stehen wichtige Basketball-Entscheidungen an

Die Herren sind am Samstag daheim gefordert: Herren I spielt um 18 Uhr gegen Derendingen 2,

Herren II um 16 Uhr gegen Wiblingen 2. Die zweite Damenmannschaft absolviert ihr zweites Play-Off-Spiel in Derendingen.

Die Herren von Trainer Jürgen Maaßmann haben die letzten drei Wochen genutzt, um sich für die letzten vier Rundenspiele intensiv vorzubereiten. Die Meisterschaftsträume sind ausgeträumt, die stille Hoffnung auf den zweiten Tabellenplatz und somit die Relegation noch zu erreichen schwelt jedoch weiter im Team. Allerdings schaffen die hsb-Herren dies nicht mehr aus eigener Kraft. Dafür müssten die beiden anderen Teams, des aktuellen Spitzentrios zumindest eine Partie ihres jeweiligen Restprogramms verlieren. Dass man aber diese Überlegung noch im Hinterkopf hat, beflügelt Maaßmanns Mannschaft. Am Samstagabend um 18 Uhr können die Heidenheimer Basketball-Herren zumindest die Grundlage für einen guten Abschluss der Landesliga-Saison legen. Gegen Derendingen 2 soll ein Sieg her, nicht mehr und nicht weniger. Dass die hsbler diesen Gegner, derzeit auf Platz 6, jedoch sehr ernst nehmen müssen, hat sich bereits in der Vorrunde gezeigt. Das Spiel war über weite Strecken sehr ausgeglichen, und den Sieg hatten sich die Heidenheimer hart erarbeitet. Trainer Maaßmann hofft nun, dass er am Samstag weder aus beruflichen noch krankheitsbedingten Gründen auf einen Leistungsträger verzichten muss, so dass sein Team mit Vollgas in die Begegnung starten kann und mit der Unterstützung seiner Zuschauer den wichtigen Sieg erzielen kann.

Zwei Stunden früher, um 16 Uhr, startet die „Zweite“ in ihre Partie gegen Wiblingen 2. Die Gäste liegen derzeit auf dem 8. Tabellenplatz, der hsb wird aber mit vielen Jugendspielern die Begegnung bestreiten. Da die Jugendrunden alle beendet sind, darf jetzt vermehrt der Nachwuchs ran. Sicherlich wird das Spiel des hsb dadurch an Schnelligkeit gewinnen, Routiniers wie Adrian Frey werden die Jungstars bei ihrem Debüt souverän begleiten.

Um 12 Uhr stehen die U16-Landesligamädchen auf dem Feld, zu Gast ist die TSG Reutlingen. Trainer Zeljko Skobic will mit seinem Team durch einen Sieg den zweiten Tabellenplatz erobern. Dazu müssen die Nachwuchsspielerinnen ihre zuletzt gezeigte gute Leistung wieder abrufen, dann dürfte diesem Erfolg nichts im Wege stehen.

Am Sonntag müssen die U14-Landesligamädchen früh raus, damit sie um 10 Uhr ihre Partie gegen die PFK Titans absolvieren können. Vor genau vier Wochen war die Mannschaft aus der Landeshaupstadt in Heidenheim zu Gast. Damals setzten sich die hsblerinnen souverän durch. Das soll diesmal nicht anders werden, so die Erwartungshaltung vom Trainergespann Bosch/Frey.

Die vielleicht endgültige Entscheidung in den Play-Offs der Bezirksliga könnte am Sonntagnachmittag in Derendingen fallen. Das junge hsb-Damen-Nachwuchsteam spielt um 15 Uhr seine zweite Play-Off-Partie in Tübingens Vorstadt. Wenn die Heidenheimerinnen sich so diszipliniert wie in der vergangenen Woche in der MPG-Halle präsentieren, steht einem weiteren Sieg nichts entgegen. Damit wäre dann auch die Runde beendet und der letzte bereits hinterlegte Termin für das dritte und entscheidende Spiel am 06.04.2019 wäre absolet. Cheftrainer Mike Nahar ist sicher, dass seine jungen Nachwuchsspielerin Nervenstärke beweisen und in Derendingen ein weiteres Mal erfolgreich bestehen werden.

Damen

Während die Regionalliga-Damen sich im Training intensiv auf ihr Restprogramm vorbereiten, hatten am vergangenen Sonntag zwei weitere hsb-Damenteams wichtige Spiele zu absolvieren.

In der MPG-Halle spielte die „Zweite“ in den Play-Offs der Bezirksliga gegen Derendingen 2. Die Schützlinge von Cheftrainer Mike Nahar übernahmen gleich zu Beginn die Führung und bestimmten bis zur achten Minute das Spielgeschehen, bevor die Gäste kontern und auf 14 : 10 verkürzen konnten. Zu Beginn des zweiten Viertels übernahm dann sogar Derendingen die Führung, der hsb legte nach, hatte dann erneut die Nase vorn, lag zur Halbzeit aber wieder mit einem Punkt zurück (24 : 25).

Auch nach dem Seitenwechsel taten sich die jungen hsblerinnen schwer, ins Spiel zu finden. Erst die beiden Dreier von Cedrone in der dritten Minute brachten den hsb in Führung und das gesamte Team in Schwung, so dass bis zum Ende des Viertels sogar ein zweistelliger Vorsprung stand 37 : 48. Doch Derendingen warf nochmals alles in die Waagschale. Die Gäste schafften es zu verkürzen und kamen bis auf 5 Punkte heran. Der hsb behielt jedoch die Nerven und ließ sich den Sieg nicht aus der Halle entführen. Mit 63 : 56 holten sich die jungen hsb-Nachwuchsspielerinnen den neunten Saisonsieg in Folge und führen damit in den Play-Offs weiterhin die Tabelle an.

Für den hsb waren erfolgreich: Cedrone (14/2 Dreier), Hackl K. (10), Kopp (8), Mikulic, Skobic (14), Weitzer (17) und Wiedmann.   

Ebenfalls am Sonntag waren die Ü35-Damen in Sandhausen im Einsatz. Bei der Vorrunde zu den „Deutschen“ hatten es die hsblerinnen allerdings mit starken Gegnern zu tun. Die erste Partie gegen die Spielgemeinschaft Eppelheim/Freiburg-Herdern/Freiburg blieb zunächst heiß umkämpft. Erst in der zweiten Hälfte ging die SG in Führung und der hsb hatte mit 39 : 30 das Nachsehen. Die anschließende Partie gegen die Gastgeberinnen der SG Sandhausen/Karlsruhe/Pforzheim verlief deutlicher. Bereits in der Halbzeit lagen die Heidenheimer Damen mit 8 : 28 zurück und mussten sich am Ende mit 19 : 58 geschlagen geben. Der hsb schließt damit auf dem dritten Platz die baden-württembergischen Meisterschaften ab. Doch für die meisten Teammitglieder geht es bald weiter. Am zweiten Wochenende im April spielen sie als Ü40-Damen bei den südwestdeutschen Meisterschaften um die Qualifikation zu den „Deutschen“ mit. Denn die Ü40-Damen sind auch in diesem Jahr wieder Baden-Württembergischer Meister.

Es spielten: Branicki, Filipovic, Maier, Sanwald, Schönfelder, Tausche, Weißer und Wißler.

Jugend: Weibliche Jugendteams setzen sich durch

Während bei der männlichen Jugend die Rundenspiele schon abgeschlossen sind, haben die weiblichen Nachwuchsteams noch ein strammes Programm vor sich. So auch am vergangenen Wochenende, an dem sich auswärts und in der MPG-Halle der Damen-Nachwuchs beweisen musste.

Am Samstag waren die U16-Mädchen in Nürtingen zu Gast. Nach einem etwas verhaltenen ersten Viertel (8 : 11) legten sie im zweiten Durchgang vor und lagen zur Halbzeit mit 15 : 34 in Führung. Auch in der zweiten Hälfte blieben die Schützlinge von Zeljko Skobic tonangebend. Nach 26 : 52 ließen sie es im Schlussviertel richtig krachen und schlossen das Spiel mit 33 : 83 erfolgreich ab. Mit diesem Sieg bauen die Landesliga-Mädchen des hsb ihre gute Position weiter aus und sichern den dritten Tabellenplatz nach unten ab.

Am Sonntagnachmittag waren dann die Jüngsten in der MPG-Halle im Einsatz. Mit vollem Einsatz lieferten sie sich ein spannendes Spiel mit dem Tabellennachbarn Gerlingen. Der erste Durchgang endete unentschieden, zur Pause hatten die Gäste nur knapp die Nase vorn mit 26 : 28. Doch im dritten Viertel platzte der Knoten im Heidenheimer Spiel. Mit tollem Teamplay und hoher Treffsicherheit legten die hsblerinnen vor und führten vor dem Schlussviertel mit 46 : 38. Auch im letzten Abschnitt zeigten sie ihr Können und gewannen am Ende mit 67 : 50.

Damen I unterliegen gegen Keltern II

Gegen die Bundesligareserve von Rutronik Stars Keltern verliert der hsb 1 mit 67 : 44.

Die Regionalliga-Saison kostet den hsb-Akteurinnen viel Kraft, das war auch in der Partie gegen Keltern zu beobachten. Und dennoch bleibt der Leistungswille der Heidenheimer Spielerinnen ungebrochen.

Der Beginn der Partie war vielversprechend, der hsb ging sogar in Führung mit einem Dreier von Tjan. Doch dann begann die Phase der Seemann-Schwestern in den Reihen der Gastgeberinnen. Sie wirbelten übers Spielfeld, nutzten ihre körperliche Überlegenheit bestens aus und brachten ihr Team nach vorne. Einmal in Ballbesitz waren die beiden kaum zu stoppen. Der hsb hatte das Nachsehen und lag nach 10 Minuten mit 24 : 7 zurück .

Auch im zweiten Durchgang zeigten sich die Rutronik Stars als das dominierende Team. Der Vorsprung wurde beständig erhöht, doch es wurde zunehmend schwerer gegen Heidenheim zu punkten. Trainer Nahar zeigte sich nun zufriedener mit der Leistung seiner Damen. Vor allem die jungen Wilden stellten ihren Kampfgeist unter Beweis und hielten immer besser dagegen. Trotzdem war das Halbzeitergebnis eindeutig mit 42 : 18.

Durchschnaufen in der Pause und mit neuen Anweisungen in die zweite Hälfte. Gut vorbereitet kamen die Heidenheimerinnen zurück aufs Feld. Keltern hatte zu kämpfen, um seinen Vorsprung nicht zu gefährden. Denn die hsblerinnen machten Druck. Druck auf den Ball, unter dem Korb, da zog das gesamte Team noch besser an einem Strang, vor allem Meyer-Pannwitt zeigte nun Durchsetzungsvermögen, Weitzer und Tjan sorgten für Punkte, es lief rund, so dass sich Keltern nicht weiter absetzen konnte.

Mit 55 : 30 begann das Schlussviertel, das beiden Teams noch einiges abverlangte. Da wurde energisch um den Ball gekämpft, die Kontrahentinnen beider Mannschaften standen sich in nichts nach. Keltern konnte seine Stammspielerinnen nicht schonen, denn der hsb legte sich mächtig ins Zeug, um den Rückstand noch zu verringern. Vor allem Pröll und Ringwald zeigten eine unerschrockene Defense und trieben ihr Team unermüdlich voran. Immerhin, das letzte Viertel wurde denn mit 4 Punkten gewonnen, was zum Endergebnis von 67 : 44 führte.

Am Ende war Trainer Nahar mit der Leistung seiner Mannschaft recht zufrieden: „Die Damen haben bis zum Schluss gekämpft und durch die Bank weg dagegen gehalten.“ Die Spielpause bis zum 23.03. wird zum Regenerieren und mit entsprechendem Training genutzt, so dass alle Akteurinnen in den letzten 3 Partien nochmal ihr Bestes geben können. Am 10.03. dürfen die jungen Wilden in der MPG-Halle in den Play-Offs gegen Derendingen 2 vorab antreten.   

Für den hsb spielten: Cedrone, Hackl, Meyer-Pannwitt, Pröll, Ringwald, Tjan und Weitzer.