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Damen machen Spieltag perfekt

In Bestform gewinnen hsb-Damen gegen TV Derendingen 71 : 51

Die Faschingspause hat den hsb-Basketballerinnen offensichtlich gut getan. Denn was die Damen am Samstagabend in der Landkreishalle gegen die Tabellenzweiten des TV Derendingen gezeigt haben, das war schlicht und ergreifend großartig. Mit viel Respekt hatte sich das Team von Trainer Mike Nahar auf diese Partie vorbereitet, hatte man doch im Hinspiel eine überaus deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Gegen die mit nur sieben Spielerinnen angereisten Gäste, allerdings mit ihren Topscorererinnen schlagkräftig besetzt, witterten die hsblerinnen dennoch ihre Chance.

Derendingen ging zunächst in Führung, nur wenige Körbe fielen in den ersten Minuten und diese meist nur von der Freiwurflinie, dann kam Heidenheim in Schwung. Die hsb-Damen legten nach und führten am Ende des ersten Viertels mit 13 : 8. Es sah nach einem sehr engen Spiel aus, aber was die hsblerinnen im zweiten Durchgang zeigten, war das reinste Feuerwerk. Schnelle Angriffsspiele, eine überzeugende Treffsicherheit zusammen mit einer eindrucksvollen Defense, die vor allem die größenmäßig überlegenen Centerspielerinnen der Gäste im Zaum hielt, damit überzeugten die hsb-Damen an diesem Abend. Unabhängig welche fünf hsb-Spielerinnen auf dem Feld standen, da wurde an einem Strang gezogen, aus allen Lagen geworfen und gepunktet. Derendingen hatte ein ums andere Mal das Nachsehen und konnte auch nicht die Rebounds sichern. Zu oft holte sich eine hsblerin den Ball, als dass die Gäste als Tabellenzweite überzeugen konnten. Mit einem deutlich Vorsprung ging Heidenheim gelassen in die Pause: 40 : 20.

Im Spielabschnitt nach der Halbzeit wurde die Partie deutlich ruppiger. Derendingen versuchte mit starkem Körpereinsatz Boden gut zu machen, doch der hsb ließ sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen. Im Gegenteil, der Vorsprung wuchs auf 25 Punkte, bevor Derendingen wieder nachlegen konnte. Und Mike Nahar nutzte den Vorteil seiner bestens besetzten Wechselbank, um keine seiner Spielerinnen vor dem Endspurt zu verheizen. Mit 57 : 35 ging es ins Schlussviertel, und die Gäste setzten nochmals alles auf eine Karte. Sie erarbeiteten sich immer öfter den Ball, verkürzten die hsb-Führung auf 18 Punkte, bevor Mike Nahar mit einer Auszeit den Spielfluss der Gäste unterbrach. Klare Anweisungen für die letzten 7 Minuten wurden ausgegeben, und die hsb-Damen setzten dies souverän um. Die Angriffe wurden besonnener gespielt, die Trefferquote stieg wieder und in der Defense setzte der hsb seine Gegner ordentlich unter Druck. Vor allem die Anspiele unter den Korb wurden unterbunden, so dass Derendingen keine Chance hatte, den Rückstand zu vermindern, geschweige denn das Spiel noch zu drehen. Die Heidenheimer Basketballerinnen lieferten bis zum Schluss eine glanzvolle Vorstellung und setzten sich in dieser Höhe überraschend, aber völlig verdient mit 71 : 51 durch.

Trainer Mike Nahar war mit der Leistung seiner Akteurinnen sehr zufrieden. Teamplay und Kampfgeist haben diesen Sieg wertvoll gemacht und die Zuschauer begeistert. Darüber hinaus schlossen die Damen mit dem vierten hsb-Sieg diesen Heimspieltag ab und sorgten damit für einen perfekten Tag. Am kommenden Sonntag müssen sich die hsblerinnen beim ungeschlagenen Spitzenreiter in Weinstadt beweisen.

Für den hsb waren erfolgreich: Baier (17/3 Dreier), Barth (13), Cedrone, Frey (2) Hackl (2), Kopi (17/1), Lederer (2), Meyer-Pannwitt (6), Pröll (6), Ringwald, Tjan und Weitzer (7) .

Ü35 Damen auf dem dritten Platz

Die Ü35-Damen werden Dritte bei den baden-württembergischen Meisterschaften

Ein stark besetztes Feld erwartete die Ü35-Damen am Samstag in Gerlingen. Für das Turnier der baden-württembergischen Meisterschaften hatten sich neben Heidenheim die Gastgeberinnen Gerlingen und die Vorjahressieger Sandhausen qualifiziert, beide Teams starteten als Spielgemeinschaften.

Die erste Partie bot Spannung pur; denn die Gastgeberinnen wollten die vor zwei Wochen verlorene Partie beim Ü40-Spiel wettmachen und legte sich mächtig ins Zeug. In den ersten Minuten fiel jedoch kaum ein Korb, erst zur Mitte des Viertels begannen beide Teams zu treffen. Mit 11 : 12 für den hsb ging es in nächste Viertel, und die Zuschauer sahen eine Partie auf Augenhöhe. Die Führung wechselte im Minutentakt, erst kurz vor der Pause sicherte sich Gerlingen einen 3-Punkte-Vorsprung: 24 : 21. Hoch motiviert gingen die hsblerinnen in den Durchgang nach dem Seitenwechsel und begannen furios: Ausgleich nach zwei Minuten und eine Führung zum Ende des Viertels mit 28 : 30. Doch die Gastgeberinnen hatten den besseren Start ins Schlussviertel. Sie drehten das Spiel und retteten trotz heftiger Gegenwehr des hsb ihren erarbeiteten Vorsprung zum Schlusspfiff. Mit 43 : 39 unterlag Heidenheim diese erste Partie.

Es hatte Kraft gekostet, dieses erste Spiel des Tages, so dass der hsb in die anschließende Begegnung gegen Sandhausen etwas geschwächt ging. Sandhausen begann hingegen frisch und ausgeruht und konnte sich vor allem auf die Würfe seiner über 1,90 m großen Centerspielerin verlassen, die häufig unter dem Korb punktete. Dem hsb hingegen gelang in der ersten Hälfte nur wenig, was zum Halbzeitstand von 9 : 22 führte. Die Pause wurde jedoch bestens auf der Heidenheimer Bank zum Erholen genutzt. Frecher und entschlossener traten die hsblerinnen nach dem Seitenwechsel auf. Sandhausen wurde von der Heidenheimer Leistung zwar überrascht, schaffte es jedoch den Vorsprung zweistellig zu halten. Doch Heidenheim ließ sich nicht unterkriegen. Im letzten Abschnitt wurden sämtliche Reserven mobilisiert, der sicher geglaubte Sieg von Sandhausen geriet immer mehr ins Schwanken, und der hsb war kurz vor Ende mit 4 Punkten in Reichweite. Sandhausen gelang es in dieser wichtigen Phase einen Ballgewinn zu erkämpfen und im weiteren Verlauf zwei weitere Körbe zu erzielen, so dass sich Heidenheim am Ende mit 38 : 46 geschlagen geben musste.

Damit erreichten die hsb-Damen den dritten Platz der baden-württembergischen Meisterschaften. Im letzten Spiel des Tages setzten sich die Vorjahressieger der SG Sandhausen überzeugend mit 28 : 53 gegen ihre Gastgeberinnen durch und richten am letzten März-Wochenende die südwestdeutschen Meisterschaften für Ü35-Damen aus.

Für den hsb waren in Gerlingen: Branicki, Ganzenmüller, Graule, Hackl, Hoevels, Kopi, Maier, Ortwein, Schönfelder, Weißer und Wißler.

Damen unterliegen knapp

Am Ende fehlte des Quäntchen Glück in Nürtingen: 66 : 63

Sieben Wochen Spielpause, das geht zu Lasten des Spielflusses, das war den hsb-Damen im Vorfeld des ersten Auswärtsspiels des Jahres durchaus klar. Und dann ausgerechnet gegen die Tabellennachbarn Nürtingen ging es in diesem ersten Spiel. Doch die hsblerinnen ging zunächst sehr beherzt zu Wege. Mit forschem Auftreten starteten sie erfolgreich ins Spiel, schafften sich die Freiräume für gelungene Aktionen und wurden dafür mit einer knappen Führung am Ende des ersten Viertels belohnt: 15 : 20. Doch gegen eine erfahrene Mannschaft wie Nürtingen kann man sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. Dementsprechend setzten die Gastgeberinnen dem hsb im zweiten Durchgang mehr und mehr unter Druck, so dass Heidenheim sich nicht weiter absetzen konnte, sondern bis zur Halbzeit etwas an Boden verlor. Mit 35 : 38 hatte der hsb zur Pause noch die Nase vorn, aber die Führung hatte zu wackeln begonnen.

Trainer Mike Nahar gab seinen Damen Anweisungen für die zweite Hälfte, das hsb-Team setzte dies auch um, doch Nürtingen nutzte seinen Heimvorteil. Immer wieder fanden die Bälle den Weg in den Korb, während man beim hsb über vergebene Chancen haderte, vor allem über verfehlte Freiwürfe. Dennoch war beim Stand von 52 : 51 am Ende des dritten Durchgangs noch nichts entschieden. Es standen sich am Samstagabend zwei gleichwertige, gute Teams auf dem Feld in einer Partie gegenüber, in der Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entschieden. Die hsblerinnen kämpften im Schlussviertel wacker weiter, doch die Gastgeberinnen hatten einen Tick öfters ein glücklicheres Händchen. Sie wirkten etwas entschlossener und kämpferischer und holten sich damit am Ende den knappen Sieg von 66 : 63. Damit schiebt sich Nürtingen am hsb vorbei auf  Platz 3,  Heidenheim fällt auf den 5. Rang zurück. Dennoch behaupten sich die hsb-Damen sehr gut als Aufsteiger in die Oberliga, Trainer Mike Nahar kann mit dem bisher Erreichten recht zufrieden sein.

Das nächste Wochenende ist für die hsb-Damen erneut spielfrei, bevor es am 17.02. in der Landkreishalle gegen die Tabellenführer aus Derendingen weitergeht.

Für den hsb traten an: Baier (5/1 Dreier), Barth (13), Frey (1) Hackl, Kopi (20), Lederer, Meyer-Pannwitt, Pröll (14/1) und Weitzer (10/1) .

Ü40 Damen mit knappem Sieg

In Gerlingen gewinnen die Ü40-Damen des hsb in letzter Sekunde mit 37 : 39

Nicht ganz vollständig, die derzeitige Krankheitswelle macht auch vor dem hsb nicht Halt, mussten die Ü40-Damen am späten Sonntagnachmittag in Gerlingen antreten. Das Ziel des hsb-Teams, das Weiterkommen im Rennen um die Deutsche Meisterschaft, wollte man an diesem Spieltag einen Schritt näher kommen. Zunächst gestaltete sich das Spiel recht ausgeglichen, die Heidenheimerinnen legten immer wieder vor, doch die Gastgeberinnen blieben stets dran und glichen zum Ende des ersten Viertels aus auf 10 : 10. Wenig Punkte auf beiden Seiten, dafür eine nicht erwartete hohe Foulbelastung beim hsb, dies gab etwas Grund zur Sorge im zweiten Durchgang. Doch es waren die fehlenden Korberfolge, die den hsb fast zur Verzweiflung brachte.  Mit 16 : 19 war jedoch noch nichts verloren, und die hsblerinnen nutzten die Halbzeit, um sich auf die zweite Hälfte besser vorzubereiten.

Dass es nach dem Seitenwechsel jedoch ganz bitter für den hsb kommen würde, damit hatte man auf der Heidenheimer Bank nicht gerechnet. Während die Gastgeberinnen einen Korb nach dem anderen erzielten, geriet der hsb immer mehr ins Hintertreffen. Erst nach einigen Minuten, beim Spielstand von 30 : 18, gelang es dem hsb wieder einen Korberfolg zu verbuchen, zu wenig, um

Gerlingen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Mit einem 12-Punkte-Rückstand ging es ins letzte Viertel und mit der Vorgabe, die Angriffe gegen die gute Zonen-Verteidigung der Gastgeberinnen besonnener und vor allem geduldiger auszuspielen. Drei Minuten lang fiel nun gar kein Korb, bis Heidenheim endlich traf. Weitere Minuten mit einen munteren Schlagabtausch folgten, währenddessen Gerlingen jedoch mehr und mehr unter Zugzwang gesetzt  wurde. Ein Dreier durch Maya Schönfelder brachte den hsb schließlich auf 37 : 30 heran, was gleichzeitig den Kampfgeist der hsblerinnen entfesselte. Und auf einmal klappte es auch mit dem Treffen: zwei gelungene Distanzwürfe von Simone Sanwald, und Heidenheim hatte auf drei Punkte verkürzt. Die Aggressivität stieg auf beiden Seiten in dieser Schlussphase, es war jedoch der hsb, der immer wieder Freiwürfe zugesprochen bekam und diese auch erfolgreich verwandelte. Zu Beginn der letzten Minute glich der hsb durch Karin Graule aus. Die Heidenheimerinnen erkämpften sich wenige Augenblicke später den Ballbesitz, und Sanwald gelang es in letzter Sekunde, den Siegestreffer zum 37 : 39 zu erzielen.

Mit diesem Sieg haben sich die Ü40-Damen einen klaren Heimvorteil für das Rückspiel am 24.02.2018 erkämpft. Mit einem weiteren Sieg gegen Gerlingen wären die hsb-Damen dann baden-württembergischer Meister und gleichzeitig Ausrichter für die südwestdeutschen Meisterschaften Ende März.

Für den hsb waren erfolgreich: Benischka, Branicki (5), Eberl, Graule (9), Hackl, Hoevels (2), Ortwein, Sanwald (13), Schönfelder (10/1 Dreier) und Wißler.

Damen: Verdienter Heimsieg

Heidenheim holt sich den Sieg gegen Gerlingen mit 64 : 41

Banges Warten in der MPG-Halle ging dem Spiel voraus. Zum einen, da mit Gerlingen ein starker Gegner zu Gast sein würde, zum anderen, da das Wetter am Sonntagnachmittag allen Beteiligten einiges zumutete, und erst kurz vor Spielbeginn alle Akteurinnen in der Halle eintrafen. Doch die Aufregung im Vorfeld hat sich gelohnt, zumindest für Heidenheim.

Das Team von Trainer Mike Nahar ging konzentriert in die Partie, vergessen die beiden deutlichen Niederlagen gegen diesen Gegner im Frühjahr 2015. Alles auf Sieg lautete die Parole. Doch in den ersten zehn Minuten gab es einen offenen Schlagabtausch der beiden Teams. Die zahlreichen Zuschauer in der MPG-Halle sahen zwei Mannschaften, die sich sehr unterschiedlich präsentierten. Auf Seiten der Gäste viel Routine und Körpereinsatz, beim hsb hingegen Schnelligkeit und Spielwitz, allerdings noch zu verhalten. Mit dem 16 : 13 war Trainer Nahar jedoch nicht zufrieden. Er half seinen Damen in der kurzen Viertelpause auf die Sprünge, und der Knoten platzte im weiteren Verlauf. Vor allem Aline Kopi zeigte an diesem Nachmittag ihr ganzes Können. Unabhängig von welcher Position, die große hsblerin war kaum zu halten, warf und traf aus allen Lagen. Auch in der Defense zeigte die Heidenheimer Mannschaft eine glänzende Leistung. Der Angriff der Gäste wurde stets früh gestört, allen voran wie immer Frey und Pröll, was einen besonnenen Spielaufbau geradezu unmöglich machte, Meyer-Pannwitt sorgte mit vielen Rebounds für Ballgewinne, sodass Gerlingen lediglich 7 Punkte in diesem Viertel verzeichnen konnte. Der verdiente Halbzeitstand: 40 : 20.

Diese Vorentscheidung wollte das Gerlinger Team so nicht hinnehmen. Der dritte Durchgang zeichnete sich durch eine härtere Gangart aus, Heidenheim kam nicht mehr zu einfachen Punkten, es dauerte seine Zeit, bis überhaupt ein Korb in diesen zehn Minuten vor dem Schlussviertel fiel. Auffällig war in dieser Phase, wie konzentriert sich die hsblerinnen auch unter diesem Druck präsentierten. Vor allem Barth war ein Garant für Stabilität. Heidenheim ließen keine Hektik aufkommen, steckte Fehlversuche mannschaftlich geschlossen weg und arbeitete gemeinsam an dem greifbaren Sieg. Mit 49 : 28 starteten die Teams in den letzten Durchgang. Der hsb wiederum am Drücker, baute erneut seinen Vorsprung aus, allen voran Larissa Weitzer. Trainer Nahar wechselte nun auch seine Nachwuchstalente aus der U16 ein, und diese bestanden die Feuerprobe gegen ihre erfahrenen Gegnerinnen mit Bravour. Kaltschnäuzig und respektlos bewiesen sich Tjan und Cedrone und zeigten ihre in der Regionalliga gewonnenen Fähigkeiten. Die hsblerinnen zeigten geschlossen und in Topform ein spannendes und schnelles Spiel, das sie am Ende mit 64 : 41 verdient für sich entschieden.

Der Blick auf die Abschlusstabelle der Vorrunde weist den hsb nun auf Platz 4 aus. Es zeigt sich dabei erneut, wie eng es in dieser Saison in der Oberliga zugeht; denn nur ein Sieg entscheidet derzeit über einen Platz in der vorderen oder hinteren Tabellenhälfte.

Am kommenden Sonntag müssen die hsb-Damen noch einmal ran, da das erste Rückrundenspiel vom 27.01. auf den 17.12. vorverlegt wurde. Doch bei dem derzeitig guten Lauf der Heidenheimer Basketball-Damen könnte sich dies als nicht zu unterschätzender Vorteil erweisen, und somit die Revanche in Malmsheim für die Vorrunden-Niederlage gelingen.

Für den hsb waren erfolgreich: Baier (6/1 Dreier), Barth (6), Cedrone, Frey (4), Kloster, Kopi (24/3), Lederer (2), Meyer-Pannwitt (2), Pröll (5), Tjan (3) und Weitzer (12).

Sieg für Damen

Gegen Waiblingen setzen sich die hsb-Basketballerinnen mit 50 : 56 durch.

Dass die hsb-Damen nicht vollzählig in Waiblingen antreten konnten, war Trainer Mike Nahar schon im Vorfeld bekannt. Die ersten Verletzungssorgen dieser Saison beeinflussten die Motivation seiner Mannschaft allerdings in keinster Weise. Statt dessen betraten die hsblerinnen hoch motiviert in Waiblingen das Spielfeld, um gegen die favorisierten Gastgeberinnen ein gutes Spiel zu machen.

Der erste Korb fiel denn auch für den hsb, allerdings nutzte Waiblingen im ersten Viertel seinen Heimvorteil. Trotz der guten Defensearbeit des hsb gelang es dem VfL immer wieder seine Punkte zu machen. Heidenheim musste sich erst noch an die Körbe gewöhnen und hatte immer wieder Pech im Abschluss. Der erste Abschnitt endete mit 17 : 12 zugunsten der Gastgeberinnen. Was im zweiten Viertel folgte, überraschte den VfL. Die Heidenheimer Damen brannten ein echtes
Punktefeuerwerk vor der Halbzeit ab. Kaum ein Angriff, in dem keine Punkte für den hsb fielen, hingegen tat sich Waiblingen schwer, den Ball im Korb unterzubringen. Die aggressive Heidenheimer Defense zeigte Wirkung, und brachte die Gastgeberinnen aus dem Konzept. Folgerichtig drehte der hsb das Spiel zu seinen Gunsten und brachte sich immer deutlicher in Führung. Zur Pausensirene lagen die hsb-Damen mit 25 : 33 in Führung.

Trainer Mike Nahar war mit der Leistung seines Teams zufrieden. Doch dass die Tabellenzweiten nicht so einfach zu bezwingen waren, das war in der Halbzeit allen Beteiligten klar. Somit bereiteten sich die hsblerinnen auf eine deutlich schärfere Gangart ihrer Gastgeberinnen in der zweiten Hälfte vor. Diese Einschätzung war die richtige; denn der VfL ging im nächsten Durchgang deutlich härter zur Sache als noch vor der Pause. Zwar zeigte der hsb mit den körperlichen Auseinandersetzungen kleine Schwächen, dennoch behielten die Heidenheimer Damen in brenzligen Situationen die Nerven und erzielten wichtige Punkte, um die Führung nicht an Waiblingen zu verlieren. Mit 39 : 44 vor dem Schlussviertel war die Partie noch keineswegs entschieden. Die letzten zehn Minuten starteten, und ein Krimi nach seinen Lauf. Nur mit Fouls schienen die Heidenheimerinnen in ihrem glänzenden Offense-Spiel zu stoppen zu sein, leider wurden die zugesprochenen Freiwürfe nicht konzentriert genug genutzt. Der hsb schaffte es dennoch, mit erfolgreichen Würfen seinen Vorsprung zu verteidigen unterstützt durch zahlreiche Rebounds vor allem von Meyer-Pannwitt. Der 6-Punkte-Vorsprund schien zu halten, bis Waiblingen zwei Dreier in Folge traf und damit den Ausgleich nur zwei Minuten vor dem Spielende erreichte. Doch die Heidenheimerinnen behielten auch in dieser brenzligen Situation die Nerven. Barth zog zweimal zum Korb, wurde mit Foul gestoppt und verwandelte wichtige Freiwürfe, ein weiterer Feldwurf landete im Korb, während der VfL keine Punkte mehr erzielen konnte. Mit 50 : 56 sicherten sich die hsb-Damen verdient den Sieg über Waiblingen und haben damit einen Tabellenplatz gut gemacht: sie liegen nun auf Rang 6.

Trainer Mike Nahar war am Ende des Spiels sehr zufrieden mit dem Abschneiden seiner Mannschaft. Die hsb-Damen haben mit ihrem Kampfgeist gezeigt, dass sie durchaus auch gegen die etablierten Teams der Liga mithalten können und jederzeit einen Sieg erzielen können. Am kommenden Samstag geht es in der Landkreishalle mit voll besetzter Bank gegen Altbekannte aus der Landesliga: die Tabellenvierten aus Villingen-Schwenningen sind dann an der Brenz zu Gast.

Für den hsb spielten: Baier, Barth, Hackl, Kopi, Lederer, Meyer-Pannwitt, Pröll und Ringwald.

Basketballer greifen wieder an

Am Sonntagnachmittag kämpfen die hsb-Basketballer in der Landkreishalle wieder um Punkte: die Damen haben die SG Weinstadt zu Gast, Herren I tritt gegen Metzingen an, und Herren II ist am Samstag in Wiblingen gefordert.

Die kurze Verschnaufpause über die Herbstferien wurde von den hsb-Basketballern für intensives Training genutzt. Nun gilt es, die Leistung in Punktgewinne umzusetzen. Eine sicherlich spannende Partie wird dabei die Begegnung zwischen den hsb-Damen und ihren Gästen aus Weinstadt, die derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz liegen. Weinstadt ist bisher ungeschlagen durch die Saison gekommen und will weitere Punkte in Heidenheim mitnehmen. Trainer Mike Nahar und sein Team wollen aber mit einer konzentrierten Leistung ordentlich dagegen halten und somit den Platz im Mittelfeld absichern. Um 15.30 Uhr startet diese Partie in der Landkreishalle, wo sicherlich für Stimmung gesorgt ist.

Um 17.30 Uhr beginnt das Spiel der ersten Herren-Mannschaft gegen die Gäste aus Metzingen. Zwar ist das hsb-Team mit dem Ziel, gegen den Abstieg zu kämpfen zu Beginn der Saison angetreten, in den letzten Woche ist das Team von Trainer Jürgen Maaßmann jedoch immer besser in die Spur gekommen und hat so einige knappe Partien für sich entscheiden können. Dies soll auch gegen Metzingen erfolgen, zumal ein weiterer erfahrener Spieler noch vor dem Wochenende seinen Spielerpass erhalten hat, und dies einen Leistungsschub für die Mannschaft bedeutet. Der zweite Tabellenplatz sollte somit erhalten bleiben.

Der Beginn des Sonntagsspieltags ist um 13.30 Uhr mit der Begegnung der U16-Mädchen gegen Ludwigsburg. Die Gäste aus dem Leistungszentrum sind schwer einzuschätzen, da nie vorher klar ist, in welcher Aufstellung die Mannschaft antreten wird. Die hsb-Spielerinnen stellen sich auf einen heißen Kampf mit diesen Gegnern ein, werden jedoch vielleicht auf den ersten Punktgewinn in der Regionalliga noch etwas warten müssen.

Bereits am Samstagabend kämpfen die zweiten Herren um wichtige Punkte in Wiblingen. Gegen die Tabellenführer, die bislang noch keine Partie verloren haben, wird es sicherlich eine besonders große Herausforderung, den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Nur wenn Heidenheim sich in Bestform in Wiblingen präsentiert, können die hsb-Spieler von Branicki & Co. auch einen Sieg herausholen. Mit einer vollen Bank und hoher Motivation werden die hsbler um 17 Uhr in der FN-Halle antreten.

Damen unterliegen in Derendingen

Tabellenführer setzt sich gegen hsb-Damen durch: 72 : 41

Der Überraschungserfolg blieb leider aus. Gegen die Tabellenführer in Derendingen hatten die hsb-Damen von Mike Nahar das Nachsehen. Allerdings konnte das Heidenheimer Team nicht komplett antreten, so dass die Niederlage schon vorgezeichnet war.

Zunächst hielt der hsb noch wacker mit den überaus großen Gastgeberinnen mit. Drei Spielerinnen über 1,85 m, das hat man nicht alle Tage auf dem Spielfeld gegen sich. Auch der Rest des gegnerischen Teams war im Schnitt größer als das hsb-Team. Dennoch ließen sich die Heidenheimerinnen dadurch nicht abschrecken und machten ihr Spiel. Schnelligkeit und Kampfgeist waren die Trümpfe auf Heidenheimer Seite. Bis zum Ende des ersten Durchgangs war der Rückstand nicht allzu groß, mit 17 : 12 war noch alles im grünen Bereich. Doch im zweiten Viertel dominierten die Gastgeberinnen das Spiel. Vor allem die hohen Anspiele auf die Center machten der Heidenheimer Defense einige Kopfzerbrechen. Derendingen nutze seinen Größenvorteil clever und legte bis zur Halbzeitpause ordentlich vor. Mit 39 : 19 hatten sie sich vorentscheidend abgesetzt.

Der Heidenheimer Kampfgeist blieb ungebrochen. Im dritten Viertel zeigte sich der hsb von seiner besten Seite und ließ Derendingen nicht weiter davonziehen. Das sehr ausgeglichene Viertel zeigte deutlich die Leistungsbereitschaft des hsb. Mit 54 : 35 ging es in den letzten Durchgang. Doch nun zeigten sich leichte Verschleißerscheinungen beim Heidenheimer Team. Zu selten gelang noch ein Punktegewinn, zu kräftezehrend war die Partie gegen diese starken Gegner, und am Ende musste man sich deutlich geschlagen geben. Mit 72 : 41 ging dieses Spiel verloren. Derendingen bleibt damit ungeschlagen an der Tabellenspitze, der hsb bleibt auf dem fünften Platz im Mittelfeld.

Nach der kurzen Herbstpause tritt das Team von Mike Nahar am Sonntag, 12.11., gegen die SG Weinstadt an, die derzeit ungeschlagen auf dem dritten Tabellenplatz liegt. Es bleibt also spannend in der Damen-Oberliga.

Für den hsb waren erfolgreich: Barth (8), Hackl, Lederer (10), Meyer-Pannwitt (8), Pröll (8), Ringwald, Tjan (1) und Weitzer (5).

Sieg für Damen

Heidenheimer Basketball-Damen setzen sich gegen Nürtingen mit 70 : 57 durch

In neuen Trikots spielt man besser. Sicherlich war dies nicht der ausschlaggebende Grund für den Sieg der hsb-Damen am Samstagabend. Denn das Auftreten der Heidenheimerinnen war von Beginn an sehr viel selbstbewusster als noch in der Vorwoche. Trainer Mike Nahar hatte mit seinem Team einiges von der ersten Begegnung aufgearbeitet und es entsprechend auf die anstehende Partie vorbereitet.

Ein Sieg sollte her, wenn man vom Abstiegsplatz sieben weg wollte, dementsprechend motiviert ging der hsb zur Sache. Recht zügig fielen die ersten Körbe und bereits nach wenigen Minuten hatte Heidenheim zweistellig die Nase vorn. Die Gäste kamen nur schleppend in Gang, nutzten ihre körperlichen Größenvorteile nicht, so gelang es den hsblerinnen, mit schnellem Spiel die Führung zum Ende des ersten Viertels auf 25 : 13 auszubauen. Nur nicht nachlassen, das war die Vorgabe für den nächsten Durchgang, vor allem unter dem Korb musste Heidenheim noch besser arbeiten und dabei nicht zu viele Fouls bekommen. Die hsb-Damen setzten dies um, doch die Gäste kamen mehr in Schwung und hielten kräftig dagegen. Immer wieder verkürzten sie den Heidenheimer Vorsprung auf unter 10 Punkte, doch der hsb behielt jedes Mal die Nerven und legte wieder vor. Die Zonenverteidigung der Gäste wussten die Heidenheimer Damen treffsicher zu bearbeiten, so dass der Abstand gesichert wurde. Das heiß umkämpfte und recht ausgeglichene Viertel endete zur Pause mit 41 : 30.

Dass diese Partie noch längst nicht gewonnen war, machte Trainer Nahar seinen Damen in der Halbzeit klar. Eine noch druckvollere Defense sollte die Grundlage für den greifbaren Sieg werden. Dementsprechend entschlossen kamen die Damen zurück aufs Spielfeld. Die Vorentscheidung wollten die hsblerinnen im dritten Viertel herbeiführen, was auch gelang. Mit Fastbreaks, schnellem Passspiel sowie der richtigen und erfolgreichen Wurfauswahl erhöhte Heidenheim sein Punktekonto auf 59 : 41. Die letzten zehn Minuten waren dann geprägt vom Kampfgeist der Gäste, die die drohende Niederlage unbedingt verhindern wollten. Entschlossen und treffsicher zeigte sich Nürtingen zu Beginn des Schlussviertels, und dem hsb unterliefen ein paar Unsicherheiten, die prompt bestraft wurden. Dennoch behielt der hsb die Nerven. Statt sich von der Hektik der Gäste anstecken zu lassen, nahmen die hsblerinnen wieder das Heft in die Hand, spielten besonnen ihre Angriffe zu Ende und bewiesen in der Defense das richtige Maß an Aggressivität und Übersicht, um am Ende den verdienten Sieg von 70 : 57 zu feiern.

Das hsb-Damen-Team hat sich in der Partie gegen Nürtingen gegenüber der Vorwoche deutlich gesteigert. Durch diesen Sieg steigt der hsb in der Tabelle auf Platz 4 auf und hat damit 3 Ränge gut gemacht. Nun wird weiter am Zusammenspiel gearbeitet, so dass man am kommenden Samstagabend die Partie in Derendingen ebenfalls erfolgreich absolvieren kann.

Für den hsb waren erfolgreich: Baier (12/3 Dreier), Barth (23), Frey (8), Hackl, Kloster, Kopi (9), Lederer, Meyer-Pannwitt (5), Pröll (4), Ringwald, Tjan und Weitzer (9).

Damen: Aufstieg ist perfekt

Die hsb-Damen starten in der kommenden Saison in der Oberliga

Was bis zum letzten Spieltag nur mündlich kolportiert wurde, hat sich am Ende der Saison bewahrheitet. Die Erstplatzierten aus Göppingen verzichten auf den Aufstieg in die Oberliga und bleiben der Landesliga treu. Daher wurde beim hsb angefragt, ob die Damen das direkte Aufstiegsrecht wahrnehmen möchten. Dies wurde von allen Beteiligten bejaht und am Wochenende kam nun die offizielle Bestätigung des Verbandes. Somit dürfen die hsb-Damen in der kommenden Saison in der Oberliga starten, ohne noch Relegationsspiele absolvieren zu müssen.

Trainer Mike Nahar und seine Mannschaft haben sich über diese „Osterüberraschung“ sehr gefreut. Das Erreichen der nächsthöheren Spielklasse wird allen Akteurinnen so einiges abverlangen, bedauerlich ist allerdings, dass so die ein oder andere Spielerin aus Studiengründen in der nächsten Saison nicht mehr dabei sein wird. Doch die Freude über den Aufstieg überwiegt. Außerdem haben schon auswärtige Spielerinnen den Kontakt zu Trainer Nahar gesucht und um Teilnahme am Vorbereitungstraining nachgefragt. Auch darüber sind Trainer und Team sehr glücklich. Denn die Oberliga weist mehr Spieltage aus und somit muss man ab September mit einem größeren Kader in die Saison gehen, um dort auch erfolgreich bestehen zu können.

Des Weiteren bleibt die U15, zukünftig die U16 weiblich in der höchsten württembergischen Spielklasse, so dass die Nachwuchsspielerinnen hier weiterhin gefordert und gefördert werden. Insgesamt eine gute Entwicklung, so Mike Nahar, der zurecht stolz darauf ist, welchen Leistungszuwachs der weibliche Bereich in den letzten Monaten bewiesen hat. Er hofft, dass durch die Erfolge der Zulauf von jungen interessierten Spielerinnen ebenso stark bleibt wie im vergangenen halben Jahr.